mönchengladbach,
arcaden


konzeptentwurf und
innenarchitektonisches
design der publikumsflächen
der mönchengladbach
arcaden

standort:
hindenburgstrasse/
viesener strasse,
mönchengladbach

geplante fläche:
ca. 18.000 qm
leistungsphasen: 1-2
teilleistungen lp 3
planung: 2010-2012

Die Mönchengladbach Arcaden, deren Eröffnung für Herbst 2014 betitelt ist, sind rein architektonisch gesehen bereits durch ihre städtebaulich bedingte, spannungsvolle Geschossigkeit sehr attraktiv: von dem das Center umschließende Straßennetz gelangt man direkt in jedes der drei gestaffelten Erdgeschosse. Um die hundert Stores mit einer Fläche von zusammen 26.000qm sind hier auf gesamt vier Verkaufsgeschossen erzielbar, wobei die beiden obersten Etagen durch ihre Zweigeschossigkeit mit hohen Fassaden besonders exponiert sind. Diese lichte Vertikalität wird im innenarchitektonsichen Design durch fünf individuelle Highlightfassaden gestützt, welche alle Geschosse der Mall senkrecht durchstoßen und den Besuchern durch zahlreiche Lichthöfe und Galerien von überall ersichtbar sind. Sie bringen städtische Atmosphäre in den Mallinnenraum, dienen der Orientierung und stehen dabei für ausgewählte Weltmetropolen, an deren bekanntesten Shoppingmeilen das jeweilige Fassadendesign anlehnt. Eine vertikale Begrünung rankt sich wie ein Stadtpark durch die Lichthöfe bis zum untersten Geschoss, wo die Mönchengladbach Arcaden ein weiteres einzigartiges Highlight präsentieren: Das „YUC“ (young urban culture) department ist voll auf Jugendliche ausgerichtet. Die Flure dienen hier als Eventzone, wo tagsüber Promotionaktionen stattfinden, nach Geschäftsschluss dann Veranstaltungen wie Flohmärkte, Fußballübertragungen uvm.. Die Mall gleicht hier einem riesigen Departmentstore im Streetart Design. Dies wird durch Graffiti an den Wänden, die stylische Deckengestaltung à la Google map und gebrandete Storeboxen und -container (statt üblicher Mietertrennwände) unterstrichen.

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